Beschluss vom 6. September 1940 über die Ausübung der Jagd.

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Beschluß vom 6. September 1940 über die Ausübung der Jagd.

Der Regierungsrat für Inneres,

Nach Einsicht des Gesetzes vom 19. Mai 1885 über die Jagd und des Gesetzes vom 20. Juli 1925 über die Verpachtung der Jagd und die Entschädigung für Wildschäden;

Nach Einsicht des Gesetzes vom 24. Februar 1928 über den Vogelschutz und der Ausführungsbeschlüsse vom 8. August 1928 und 6. August 1930;

Beschließt:

Art. 1.

Während des Jagdjahres 1940—1941 darf die Jagd nur ausgeübt werden:

1. auf den gemäß Art. 2 des Jagdgesetzes vom Juli 1925 aus dem Jagdsyndikate ausgeschlossenen Grundstücken;
2. auf den Gebieten der Sektionen, für die die Jagdgenossenschaft sich durch einen definitiven Rechtskraft erlangten Entscheid gegen das Prinzip der öffentlichen Verpachtung ausgesprochen hat;
3. auf dem Gebiete der Jagdlose, die in Ausführung obenerwähnten Gesetzes durch die Genossenschaft rechtskräftig verpachtet und deren Verträge genehmigt sind.

Art. 2.

Gegenwärtiger Beschluß soll im „Memorial" veröffentlicht werden.

Luxemburg, den 6. September 1940.

Der Regierungsrat für Inneres,

Johann Metzdorff.


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