Arrêté grand-ducal du 15 juin 1917 approuvant diverses modifications temporaires au règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume-Luxembourg.

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Arrêté grand-ducal du 15 Juin 1917, approuvant diverses modifications temporaires au règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume-Luxembourg.

Nous MARIE-ADÉLAÏDE, par la grâce de Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg, Duchesse de Nassau, etc., etc., etc.;

Vu l'art. 7 du traité du 11 novembre 1902,- approuvé par la loi du 3 avril 1903, concernant l'exploitation des chemins de fer Guillaume-Luxembourg;

Revu les arrêtés g.-d. des 27 mars et 18 avril 1909, portant approbation du nouveau règlement d'exploitation pour les dits chemins de fer du 17-23 décembre 1908;

Notre Conseil d'État entendu;

Sur le rapport de Notre Directeur général des travaux publics, et après délibération du Gouvernement en conseil;

Avons arrêté et arrêtons:

Art. 1er.

Sont approuvées, sous le mérite des réserves insérées dans l'arrêté grand-ducal susdit du 27 mars 1909, les dispositions ci-après relatées modifiant temporairement le texte des paragraphes 63 et 80 du règlement précité du 17-23 décembre 1908:

«     

Im § 63 Abs. (6) wird nach dem dritten Satze hinter den Worten „abgelaufen ist" und nach dem vierten Satze hinter dem Worte „erheben" ein Sternchen*) im § 63 Abs. (7) am Schlusse ein Doppelsternchen**) gesetzt. Am Fuße der Seite werden folgende Anmerkungen hingesetzt:

*) Die Vorschriften, daß für Sonn- und Festtage Wagenstandgeld nur dann zu zahlen ist, wenn die Ladefrist schon am Tage vorher abgelaufen ist und daß bei aufeinanderfolgenden Sonn- und Festtagen nur für einen Tag Wagenstandgeld zu erheben ist, werden für die Dauer des Krieges insoweit außer Kraft gesetzt, als an solchen Tagen die Eisenbahn Güter annimmt und nach gesetzlicher Vorschrift die Anfuhr von Gütern statthaft ist.
**) Der Lauf dieser Fristen ruht während der Dauer des Krieges an Sonn- und Festtagen nicht, soweit an diesen Tagen die Eisenbahn Güter annimmt und nach gesetzlicher Vorschrift die Aufuhr von Gütern statthaft ist.

Im § 80 wird der Abs. (4) für die Dauer des Krieges gefaßt:

An Sonn- und Festtagen kann die Eisenbahn Frachtgut ausliefern. Zur Auslieferung von Eilgut ist sie verpflichtet, wenn seiner Zoll- oder steueramtlichen Behandlung kein Hindernis entgegensteht.

Im § 80 Abs. (5) wird am Schlusse ein Sternchen*) im § 80 Abs. (6) nach dem dritten Satze hinter den Worten „abgelaufen ist" und nach dem letzten Satze hinter dem Worte „erheben" ein Doppelsternchen**) gesetzt. Am Fuße der Seite werden folgende Anmerkungen hinzugesetzt:

*) Der Lauf dieser Fristen ruht während der Dauer des Krieges an Sonn- und Festtagen, nicht, soweit an diesen Tagen die Eisenbahn Güter ausliefert und nach gesetzlicher Vorschrift die Abfuhr von Gütern statthaft ist.
**) Die Vorschriften, daß für Sonn- und Festtage Wagenstandgeld nur dann zu zahlen ist, wenn die Entladefrist schon am Tage vorher abgelaufen ist und daß bei aufeinanderfolgenden Sonn- und Festtagen nur für einen Tag Wagenstandgeld zu erheben ist, werden fur die Dauer des Krieges insoweit außer Kraft gesetzt, als an solchen Tagen die Eisenbahn Guter ausliefert und nach gesetzlicher Vorschrift die Abfuhr von Gütern statthaft ist.
     »

Art. 2.

Notre Directeur général des travaux publics est chargé de l'exécution du présent arrêté.

Le Directeur général des travaux publics,

A. LEFORT.

Château de Berg, le 15 juin 1917.

MARIE-ADÉLAÏDE.


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